Was können Eltern in der Logopädie tun?

Inhaltsverzeichnis

Eltern sind der Schlüssel zum Erfolg einer logopädischen Behandlung!

Dieser Schluss lässt sich aus vielen wissenschaftlichen Studien ziehen, die sich mit dem Thema der Elternarbeit in der Logopädie beschäftigen. Das mag sich für Eltern erst einmal nach einer großen Herausforderung anhören. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Therapieinhalte unkompliziert in den Alltag zu integrieren.

Aber warum ist eine aktive Mitarbeit der Eltern überhaupt so wichtig?

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Eltern als Experten

Sie als Eltern kennen Ihre Kinder am besten! Sie wissen genau darüber Bescheid, welche Bedürfnisse Ihr Kind hat, womit es am liebsten spielt und wie man es motivieren kann. Das ist immer eine große Hilfe für die Therapeutin. Aus diesem Grund spielen die Eltern in der Therapie des Kindes eine zentrale Rolle als Exptern für ihr Kind, egal aus welchem Grund das Kind Logopädie braucht.

Eltern als Co-Therapeuten

Kinder haben oft nur ein-bis zweimal in der Woche eine 45-minütige Therapieeinheit. Diese kurze Zeit reicht oft nicht aus, um die sprachlichen Leistungen des Kindes nachhaltig zu verbessern und damit die Therapie zum Erfolg zu machen. In der Therapiestunde wird dem Kind Wissen vermittelt, zum Beispiel wie es den Laut „k“ richtig ausspricht. Damit die richtige Aussprache allerdings auch im Alltag klappt, ist das zusätzliche Üben zwischen den Einheiten von großer Bedeutung! Noch wichtiger ist es bei jüngeren Kindern, wo die Eltern lernen, wie sie im Alltag und beim Spielen Sprachübungen einbauen können.

Eltern als Trainingspartner

Wie Sie mit Ihrem Kind Zuhause üben können, hängt ganz vom Alter und dem Störungsbild Ihres Kindes ab. Bei älteren Kindern gibt es nach den Therapieeinheiten Arbeitsblätter oder Spiele, die zu Hause bearbeitet werden können. In diesen wird dann ein Laut oder bestimmte Wörter geübt. Wenn hingegen z. B. mit jungen Kindern am Wortschatz gearbeitet wird, lassen sich die Therapieinhalte häufig gut in den Alltag einbauen, ohne dass dem Kind auffällt, dass es gerade etwas übt. Beispiele hierfür sind das Bücher anschauen, bzw. Vorlesen, Spielsituationen und Alltagssituationen wie das Einkaufen. Wie Sie Ihr Kind sprachlich am besten unterstützen können, wird von der Logopädin oder dem Logopäden erklärt und angeleitet.

Eltern als Lernende

In den Therapiestunden wird die Therapeutin oder der Therapeut immer auch Zeit für Ihre Fragen einplanen. Hier können Sie alles, was Sie zum Thema Sprachentwicklung wissen wollen, direkt vom Experten erfahren! Mit dem neuen Wissen können Sie dann den Weg, den die Sprache Ihres Kindes nimmt, besser verstehen lernen. Manche Therapieansätze setzen auch darauf, die Eltern ganz gezielt zur Sprachförderung mit ihrem Kind anzuleiten. Ein Beispiel dafür ist das „Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachförderung“.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Eltern als Bezugspersonen der Kinder eine zentrale Rolle für den Erfolg einer logopädischen Behandlung einnehmen!  Mit der Logopädie verhält es sich wie mit dem Erlernen eines Instruments oder dem Training beim Sport: Mit dem Lehrer oder Trainer werden verschiedene Techniken erlernt und eingeübt, aber wenn man zwischen den Einheiten nicht selbst übt, kann es sehr lange dauern, bis man sich verbessert. Und dafür brauchen die Kinder die Unterstützung ihrer Eltern.

Sollte Ihnen die Sprachentwicklung eines Kindes auffällig erscheinen oder Sie Fragen zur Sprachentwicklung im Kindergartenalter haben, zögern sie nicht. Kontaktieren Sie gerne unsere Logopäd*innen!

Foto von Caleb Oquendo auf Pexels.com

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